Oberflächeninspektion

Bei der Herstellung von Drehteilen, Frästeilen oder Kunststoffteilen werden oftmals hohe Anforderungen an die Oberfläche eines Werkstücks und dessen Beschaffenheit gestellt. Sei es weil es im Sichtbereich verbaut wird oder aber weil nachfolgende Arbeits- oder Montageschritte eine unbeschädigte Oberfläche fordern. Aus unterschiedlichsten Gründen kann es bei der Produktion zu Spanabdrücken, Kratzern, Lunkern oder Kantenverletzungen infolge fallender Teile kommen.

Wir bieten Module und komplette Inspektionsanlagen, die einzeln oder eingebunden in die Fertigungskette Drehteile, Frästeile oder Kunststoffteile auf Oberflächenfehler hin untersuchen bewerten und sortieren. Als langjähriger Systemintegrator verbinden wir dabei automatisierte Zuführsysteme und Abführsysteme mit eigens konstruierten Prüfanlagen. Unsere Spezialität ist dabei die automatisierte Platzierung und Drehung des zu prüfenden Werkstücks vor einer Kamera und die anschließende Abwicklung der Mantelfläche für die Prüfung und Bewertung.

Mit an das Werkstück angepasster Beleuchtung können sowohl spiegelnde, metallisch blanke als auch stumpfe Oberflächen auf Fehlstellen untersucht werden. Hierfür entwickelten wir eine eigene Software, die Mantelflächen mit Referenzen auf vorher definierte Fehler vergleicht. Die Fehlergrößen sind dabei dynamisch einstellbar je nachdem wann eine Beschädigung außerhalb der Toleranz liegt und aussortiert werden muss.

PENTACON Oberflächen-Inspektionsanlagen finden hauptsächlich bei Automobilzulieferern und Systemlieferanten Einsatz, da hier häufig hohe Qualität bei ebenso hohen Stückzahlen gefordert wird. Als zertifizierter Automobilzulieferer haben wir verschiedene Inspektionsanlagen in die eigene Fertigung implementiert und erreichen so die erforderlichen Qualitäten.

Funktionsweise

Das zu prüfende Werkstück kann manuell oder automatisch über Roboter oder ähnliche Zuführsysteme positioniert werden. Anschließend nimmt eine standardisierte Digitalkamera mit einem hochauflösenden Schneider Objektiv die Mantelfläche auf und wickelt diese ab. Das Werkstück wird dabei entweder rotiert oder im freien Fall von mehreren Kameras erfasst. Die dabei aufgenommenen Bilddatei wird dann auf Fehler mit einer eigens entwickelten Software untersucht. Diese vergleicht Fehler, gruppiert nach Fehlerarten und individuell anpassbaren Fehlergrößen und bewertet diese. Abschließend werden die Teile vorzugsweise automatisch sortiert und ausgeschleust.

Die eingesetzte Software basiert auf mehreren Bildverarbeitungsbibliotheken wie Matrox oder Halcon, deren unterschiedlichen Stärken zu einer mächtigen Lösung vereint wurden. Etwaige Fehler auf der Oberfläche werden auf Wunsch visuell hervorgehoben oder können per Bild Upload auch für nachgelagerte Schritte abgespeichert werden. Unsere Softwarelösung verfügt außerdem über eine integrierte Statistik und Protokollfunktion, die flexibel an die Kundenwünsche angepasst werden kann.